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Esther Lieberknecht

Gott erhört Gebet

Meine Freundin ist sehr krank. Da sie drei Stunden entfernt von mir wohnt, können wir oft nur telefonieren. Selbst übers Telefon bekomme ich ihre Schwäche und Erschöpfung mit. Eine Darmentzündung, eine Grippe und eine daraus folgende Lungenentzündung, die man sehr deutlich auf einem Röntgenbild erkennen kann, haben sie niedergestreckt. Die Ärztin hat sie in ein Krankenhaus eingewiesen. Ich überlege, wie ich ihr helfen kann. Mir bleibt nur die Möglichkeit des Gebets. Ich frage sie, ob ich für sie beten darf. Sie willigt ein. Am Telefon bete ich für ihre Gesundung und Wiederherstellung. Gemeinsam wollen wir vertrauen, dass Heilung geschehen kann. Später bete ich allein für sie weiter. In einem Gebetskreis stehen wir ebenfalls für sie ein.

Ein paar Tage darauf bekomme ich die Nachricht, dass sie im Krankenhaus ist, aber dass die Medikamente abgesetzt werden, da auf dem Röntgenbild keine Lungenentzündung mehr zu sehen sei. Zuerst bezweifelt meine Freundin die neue Diagnose. Auch die Untersuchung des Darms ergibt, dass alles in Ordnung sei. Meine Freundin und ich können die neue Situation noch nicht richtig einordnen.

Ungefähr zwei Wochen später, als meine Freundin wieder zu Hause ist und die Kräfte langsam zurückkehren, überlegen wir, was geschehen ist. Es gibt zwei Röntgenbilder, eines mit Lungenentzündung, eines wenige Tage später ohne Lungenentzündung. Es gibt einen positiven Darmbefund, und wenige Tage später einen Darmbefund, der in Ordnung ist. Wir fragen uns, wann wir gebetet haben, und stellen fest, dass es genau zwischen den beiden Befunden war. Unsere Schlussfolgerung: Gott hat zwei Wunder gleichzeitig an meiner Freundin getan! Wir sind überwältigt und in unserem Glauben gestärkt. Diese Erfahrung ermutigt uns, mehr zu beten und zu vertrauen, dass Gott ganz konkret in unser Leben eingreifen kann.

Gott hat wirklich unsere Erwartungen übertroffen und unser Gebet um Gesundheit erhört. Wie es im Psalm heißt: „Du hast dein Versprechen erfüllt, ja, du hast noch viel mehr getan, als wir von dir erwartet hatten! Du hast mich erhört, als ich zu dir schrie; du ermutigst mich zu den kühnsten Wünschen“ (Psalm 138,2–3; Gute Nachricht). Gott hat sein Versprechen, dass er Gebet erhört, eingelöst. Vor unseren Augen ist es geschehen.

Später frage ich mich: Habe ich wirklich so eine starke Hilfe erwartet? Habe ich zu dieser Zeit bewusst vertraut? Ich merke, dass ich zwar gebetet habe, dass ich auch Glauben haben würde, doch das Wunder selbst hat mich dann doch überrascht. Auf das Wunder war ich und auch meine Freundin nicht vorbereitet. Gott hat unser Gebet unabhängig von unseren Erwartungen erhört. Er hat mit Wundern seinen eigenen Zeitplan, und die Wunder hängen nicht immer von unserem Glauben ab.

Ich habe die Macht Gottes neu erlebt, und damit gehe ich weiter in meinen Alltag. In der nächsten Situation will ich neu vertrauen. Gott tut Wunder vor unseren Augen. Das Gebet füreinander hat große Kraft. Gott wirkt und handelt, auch wenn unser Glaube klein ist. Denn Gott, auf den sich unser Glaube richtet, ist groß.

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Alltagswunder

Gott handelt – nicht immer so spektakulär, wie wir es vielleicht erwarten, manchmal nur ganz leise und unaufdringlich. Doch wenn er es tut, ist es immer ein Wunder, das alles verändern kann.

In unserem Blog „Mein Alltagswunder“ erzählen Lydia-Autorinnen von diesen wunder­baren, kleinen Momenten mit Gott, die ihren Alltag erhellt haben.

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