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Saskia Barthelmeß

Perfekt abgestimmte Ermutigung

„Ich habe einen ernsten Befund bekommen.“ Plötzlich war diese Nachricht einer Freundin auf meinem Handy. Ich musste schlucken. Bestürzt schrieb ich ihr zurück, dass ich für sie beten und hoffen würde. In den nächsten Tagen musste ich oft an sie denken. Wenn ich in der Früh in meiner Bibel las und betete, bat ich Gott um inneren Frieden für sie und dachte darüber nach, welchen ermutigenden Bibelvers ich ihr schicken könnte.

Einige Zeit später musste sie operiert werden. Gern wollte ich sie auch an diesem schweren Tag wissen lassen, dass ich an sie dachte. Als ich Gott im Gebet fragte, welchen Vers ich ihr schicken sollte, kam mir auf einmal die Geschichte aus dem Buch Daniel in den Sinn. Darin lässt König Nebukadnezar drei Freunde in einen Feuerofen werfen. Als der König von außen hineinschaut, sieht er jedoch nicht drei Männer, sondern vier, und der vierte sieht aus wie ein „Sohn der Götter“. Die Männer gehen im Feuer umher, als würde es ihnen nichts anhaben können. Als der Ofen schließlich geöffnet wird, sind die drei Freunde unversehrt, nicht einmal ihre Kleider riechen nach Rauch. Und der vierte Mann? Er ist verschwunden, nachdem er ihnen das Leben gerettet hat.

Innerlich haderte ich ein bisschen mit der Idee, meiner Freundin von dieser Geschichte zu schreiben. „Das ist ja gar kein richtiger Bibelvers“, schmollte ich. Doch der Gedanke ließ mich nicht los. Nach dem Frühstück nahm ich mir Zeit, die Geschichte noch einmal durchzulesen. Und siehe da: Am Ende des Abschnitts sagt der König: „Es gibt keinen Gott, der retten könnte wie dieser“ (Daniel 3,29). Das war immerhin ein Satz, den man zur Ermutigung schicken konnte! Ich tippte ihn ein, verbunden mit dem Wunsch, dass auch meine Freundin unversehrt aus ihrem persönlichen Feuerofen herauskommen würde.

Nur kurze Zeit später schrieb sie zurück, dass sie auf die OP warten würde. Und völlig erstaunt las ich: „Danke. Ich habe gerade das Lied ,Another in the fire‘ gehört.“ Im Refrain dieses Liedes heißt es: „Da ist jemand im Feuer, und er steht mir zur Seite“. Die Anspielung ist klar – der Feuerofen! Von allen Versen, die in der Bibel stehen, hatte ich ihr genau diesen geschickt. Und von allen Lobpreisliedern, die es gibt, hatte sie genau dieses gehört. Konnte das Zufall sein! Mir war klar, dass es göttliche Führung gewesen war. Und mein Herz jubelte beim Gedanken daran, dass dieser Gott jetzt dort an ihrer Seite war. Ihm konnte ich vertrauen, dass er es gut meinte und mächtig genug war, um heilend einzugreifen.

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Ulrike
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Alltagswunder

Gott handelt – nicht immer so spektakulär, wie wir es vielleicht erwarten, manchmal nur ganz leise und unaufdringlich. Doch wenn er es tut, ist es immer ein Wunder, das alles verändern kann.

Auf unserem Blog „Mein Alltagswunder“ erzählen Lydia-Autorinnen von diesen wunder­baren, kleinen Momenten mit Gott, die ihren Alltag erhellt haben.

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