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Ingrid Kastirr

Wenn Gott die Fäden zieht

Als wir vor einigen Jahren die Kleidersammlung in unserem Haus hatten, machten wir öfter Urlaub in Israel und besuchten dort die Kleiderkammern. Um von der schweren Arbeit auszuruhen, buchten wir zwei Wochen in einem kleinen Hotel in Eilat. Danach fuhren wir mit Bus und Bahn durchs Land und besuchten Freunde und Hilfswerke.

Als wir einmal in Eilat im Roten Meer badeten, sahen wir einen jungen Mann, der über und über voll mit Tätowierungen war. Auf den ersten Blick wirkte er auf meinen Mann und mich geradezu furchterregend. Plötzlich sprach dieser junge Mann uns an. Er berichtete, dass er als UNO-Soldat aus Österreich in den Golan-Höhen stationiert sei und für ein paar Tage zur Erholung hier am Meer sein dürfe. Seine Arbeit sei sehr gefährlich. Erst vor einigen Tagen hätte ein Hirte auf den Golan-Höhen durch eine Mine einen Fuß verloren.

„Wenn Sie an solch einem gefährlichen Ort arbeiten, dann müssten Sie eigentlich jeden Augenblick mit Gott in Ordnung sein, falls Sie plötzlich abgerufen werden!“, sagte ich. Daraufhin wurde der junge Soldat sehr nachdenklich.

Als mein Mann und ich wieder in unserem Zimmer waren, fiel uns ein, dass wir auch einige Bücher über den christlichen Glauben in Deutsch, Englisch und anderen Sprachen dabei hatten. Gerne hätten wir dem Soldaten eins mitgegeben, doch wir wussten nicht, wo er nun war. Wir hätten ihm so gerne mehr von Jesus erzählt, darum legten wir Gott im Gebet die ganze Angelegenheit ans Herz. 

Am nächsten Tag packten wir einige kleine Heftchen in unsere Strandtasche. Darin waren die wichtigsten Stellen aus der Bibel gedruckt. Als wir am Swimmingpool vorbei kamen, gab ich dem Bademeister solch ein Heftchen. Er schaute hinein und sagte dann: „Bei uns im Haus dürfen die UNO-Soldaten übernachten, die gerade ein paar Tage Urlaub machen können. Die fragen immer nach Lesestoff in ihrer Muttersprache!“

Wir waren erstaunt und überrascht. Schnell liefen wir in unser Zimmer und überreichten dem Bademeister alle Bücher und Hefte, die wir noch übrig hatten und baten ihn, doch bitte dem jungen Österreicher einen Lebensbericht in Deutsch zu geben.

Ist das nicht großartig, wie Gott die Fäden zieht, um Menschen zu erreichen? Seine Wege sind immer wieder zum Staunen!     

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Gott handelt – nicht immer so spektakulär, wie wir es vielleicht erwarten, manchmal nur ganz leise und unaufdringlich. Doch wenn er es tut, ist es immer ein Wunder, das alles verändern kann.

Auf unserem Blog „Mein Alltagswunder“ erzählen Lydia-Autorinnen von diesen wunder­baren, kleinen Momenten mit Gott, die ihren Alltag erhellt haben.

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