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Beate Nordstrand

Wink von Gott per Handy-App

Manchmal sind wir an einem Wunder beteiligt, ohne was davon mitzukriegen. Da benutzt Gott dich, um einem Menschen zu helfen und du ahnst es nicht.

Es war im Anschluss meines „Body Spirit Soul“-Kurses in diesem Sommer. Ich stand mit Melanie, einer Teilnehmerin, in der Küche und räumte die Teetassen in die Spülmaschine. Die ganze Zeit ging mir eine Anekdote durch den Kopf, die meine Tochter mir am Vortag erzählt hatte.

Sie hatte einem Raucher eine Handy-App empfohlen, die ihn informiert, wie viel Geld er spart, wenn er mit dem Rauchen aufhört. Gleichzeitig zeigt die App an, wie sich die Gesundheit schon nach kurzer Zeit regeneriert. Der Bekannte meiner Tochter, finanziell gerade knapp bei Kasse, lud sich die App auf sein Handy und zu ihrem Erstaunen hörte er von diesem Tag an mit dem Rauchen auf. Die App zeigte ihm nicht nur die materielle Ersparnis, sondern auch, wie der Nikotinspiegel im Blut schon nach drei Tagen gen Null sank, wie die Lunge nach zwei Wochen begann, Teerstoffe abzutransportieren und die allgemeine Leistungsfähigkeit sich verbesserte.  Diese Geschichte hatte mich fasziniert.

Ich wusste, dass Melanie seit ihrem 13. Lebensjahr stark rauchte. Aber wir kannten uns schon zwei Jahre und mein Anliegen war nun wirklich nicht, ihr an diesem Morgen ins Gewissen zu reden. Ich plauderte einfach vor mich hin und erzählte, was mir durch den Kopf ging. Melanie – inzwischen 28 Jahre alt und gerade dabei, ihr Leben aufzuräumen – hörte aufmerksam zu und sagte gar nichts dazu.

Wieder zu Hause angekommen, suchte sie online nach der Rauchfrei-App, konnte sie aber partout nicht finden. Stattdessen stieß sie auf eine App mit dem Namen „Smokerface“. Sie schoss mit dem Handy ein Foto von sich und sah im Zeitraffer, wie sich ihr Gesicht nach einem, drei, sechs, neun, zwölf oder 15 Jahren des Dauerrauchens verändern würde: Brüchige Haare, unreine, blasse Haut, gelbe Zähne, mehr Lippenfalten, dazu die häufigeren Erkältungen und das Risiko für einen früheren Zahnverlust – Melanie war bedient. Sie wusste, dieser Hinweis war ein Wink von Gott.

In der darauffolgenden Woche erzählte sie im Kurs, dass nun endlich Schluss mit dem Rauchen sei. Sie nahm Gottes ausgestreckte Hand und konnte, wie sie betont, nur durch seine Hilfe und Gnade von einem auf den anderen Tag mit dem Rauchen aufhören. Nach 15 Jahren.

Beate Nordstrand

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1 Kommentar

Danke für den Beitrag. Beim Lesen habe ich gedacht, ob es auch eine App für mich gäbe, die mich an meine alten Gewohnheiten erinnert? Ich rauche nicht, allerdings genieße ich das Essen und müsste gesünder leben, damit ich noch lange das LEBEN genießen kann.
Ein Wink für mich: Jeden Tag neu zu beginnen.
Das werde ich. Danke.

Sabine
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Alltagswunder

Gott handelt – nicht immer so spektakulär, wie wir es vielleicht erwarten, manchmal nur ganz leise und unaufdringlich. Doch wenn er es tut, ist es immer ein Wunder, das alles verändern kann.

Auf unserem Blog „Mein Alltagswunder“ erzählen Lydia-Autorinnen von diesen wunder­baren, kleinen Momenten mit Gott, die ihren Alltag erhellt haben.

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