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Donnerstag, 07.05.2020

Einschränkungen

Wieder ein neuer Tag mit Ausgangsbeschränkungen. Ich überlege, ob ich zum Einkaufen fahren muss. Aber momentan bleibt es bei dem Gedanken und wir werden uns auch heute mit dem beschränken, was noch da ist.
Ich habe mich immer noch nicht an die veränderten Umstände zu Hause gewöhnt: Zu viert verbringen wir unsere Tage mehr oder weniger ständig in unserer Wohnung. Das extrem heruntergefahrene Arbeitsleben und die eingeschränkten Freizeitmöglichkeiten zwingen uns dazu. Das schafft neben dem Raum für viele Lesestunden leider auch Raum für Reibereien. Aber täglich siegt die Dankbarkeit, dass wir bis jetzt bewahrt geblieben sind und einander haben.
Wenn ich zum Fenster hinausschaue, kann ich beobachten, wie der Frühling sich immer mehr Bahn bricht. Die Narzissen leuchten in schönstem Gelb und auch die Forsythiensträucher zeigen ihre Blütenpracht. Bei ihrem Anblick könnte man den momentanen Ausnahmezustand fast vergessen …
Wie schön Gott doch alles gemacht hat, denke ich und muss über eine kleine Kohlmeise schmunzeln, die sich gerade auf dem Fensterbrett niedergelassen hat und mit schräg angelegtem Köpfchen neugierig zu mir hereinschaut. Ich habe mir vorgenommen, in diesen Tagen mein Augenmerk besonders auf das zu richten, was gut und schön ist.
Noch ein Gedanke begleitet mich: trotz aller Veränderungen vergewissert mir die Bibel, dass Jesus Christus immer derselbe bleibt – gestern, heute und in Ewigkeit (Hebräer 13,8). Das bedeutet:
Wenn Jesus mich über die Jahre mit allem versorgt hat, was ich brauchte, wird er es auch in Zukunft tun.
Wenn es Jesu Wille während seines Daseins auf Erden war, Menschen an Leib und Seele gesund zu machen, so ist das auch heute noch sein Wille.
Wenn Jesus mich früher in turbulenten Zeiten geleitet hat, wird er es auch heute und in Zukunft tun.
Es beruhigt mich zu wissen, dass Jesus immer derselbe ist und sich an seinen Zusagen niemals etwas ändern wird. Dass die Beschränkungen, unter denen wir momentan leben, von unserem Glauben nichts wegnehmen können. Ich bin dankbar, dass Jesu Liebe mich hält und ich die Gewissheit habe, dass er immer bei mir bleibt. Er hat gesagt: „Und ich versichere euch: Ich bin immer bei euch bis ans Ende der Zeit“ (Matthäus 28,20). Das gibt mir Stabilität in dieser instabilen Zeit.

Birgit Weiß

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2 Antworten

  1. Vielen Dank Frau Weiß für Ihren Beitrag. Einschränkungen sind da aber ich weiss, dass diese Beschränkungen mir nichts von meinem Glauben wegnehmen können. In ähnlichen Worten hat mein Pastor im Videogottesdienst sich geäußert.
    Die Einschränkungen sollen mir nicht meinen Glauben nehmen.
    Darauf darf ich hoffen

  2. Liebe Frau Weiß!
    Welche Ermutigung dran zu bleiben. Ihre Worte vermitteln große Zuversicht. Jesus ist immer für uns da bis in alle Ewigkeit und er ist immer gleichbleibend - nämlich fürsorglich und liebend. Wow -Danke
    Ganz liebe Grüße und Gottes Segen
    Karin Eberth

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