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Montag, 10.09.2018

Eine neue Bewegung starten

Das ist das Ende!“, sagt eine Frau, die gerade erfahren hat, dass die Firma, für die sie arbeitet, schließen wird.
„Das ist das Ende!“, sagt ein Mädchen, der ihre beste Freundin ohne Vorwarnung die Freundschaft gekündigt hat.
„Das ist das Ende!“, sagt eine Mutter, als sie erfährt, dass ihr Kind schwer erkrankt ist.
„Das ist das Ende!“, sagt eine Ehefrau, als sie herausfindet, dass ihr Mann sie betrogen hat.
Das ist das Ende!, denken viele. Und es steckt ein Stückchen Wahrheit darin, denn etwas Vertrautes geht zu Ende: das vermeintlich sichere Arbeitsverhältnis, die als unerschütterlich eingestufte Freundschaft, die robuste Gesundheit, das ungetrübte Vertrauen. Oft fühlt es sich aber so an, als gäbe es nicht nur eine drastische Zäsur im Leben, sondern als würde das Leben in seiner ganzen Bandbreite zu Ende sein.
Ich kenne solche Momente im Leben, in denen die Welt stillzustehen scheint. Momente, in denen man das Gefühl hat, dass durch ein Ereignis, eine Veränderung, das Leben an Sinn und Glanz verloren hat. Berufliche Rückschläge, zerbrochene Freundschaften, Krankheit, Vertrauensbruch – diese Dinge brechen in unser Leben ein, stellen es auf den Kopf, fressen unsere Energie, lassen uns erstarren. Eine negative Kraft lenkt unsere Aufmerksamkeit auf das, was nicht gut läuft, und macht uns blind für das Gute, das trotz allem noch da ist. Oft genügt dann eine Kleinigkeit und man steckt den Kopf ganz in den sprichwörtlichen Sand. Man gibt der Hoffnung keine Chance mehr.
In der Bibel heißt es über Jesus, dass er das geknickte Schilfrohr nicht zerbricht und den glimmenden Docht nicht auslöscht (Jesaja 42,3). Gott reicht seine Hand, hilft auf, schenkt neue Hoffnung, verbindet Wunden, geht mit uns der Zukunft entgegen.
Genau so möchte ich es auch machen: aufhelfen, Hoffnung wecken, Menschen dabei unterstützen, innerlich heil zu werden. Wie schön wäre es, wenn wir eine Aufricht-Hoffnungsschenk-Bewegung starten würden! Gleich heute! Wie anders wäre diese Welt, wenn jeder seine Gaben nutzen würde, um anderen in „Das ist das Ende!“-Zeiten beizustehen. Denn irgendwann wird sicher auch uns wieder solch ein Gedanke beschleichen. Und was wäre dann schöner, als andere tolle Aufhelfer um sich zu haben?

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3 Antworten

  1. Liebe Nicole
    Dein Monatsgedanke hat mich sehr angesprochen. Auch in meinem Leben gab es Situationen wo ich dachte das ist das Ende. Wie gut dürfen wir JESUS kennen und seine Worte die auch in der heutigen Zeit noch gültig sind in Anspruch nehmen. Mein Glaube und die damit verbundene Hoffnung hat mich immer wieder weitergehen lassen auf meinem Lebensweg.Herzlichen Dank für Ihren Beitrag. Gott segne Sie.
    Elisabeth Schmid

  2. Wir stehen kurz vor der Diagnose zur Tumorerkrankung meines Mannes. Werde ich nächste Woche das Gefühl haben, das sei das Ende? Werde ich die Kraft finden, das Positive in unserem Leben und unserer Familie trotz allem zu sehen? Ich bitte fest um Gottes Gnade und seinen Beistand.

  3. Da steckt so viel Wahrheit und Zuversicht drin. Wie schön ist es ein offenes Ohr zu finden in der Not eine Freundin die zuhört oder einfach nur schweigt. Danke für alle wundervollen Menschen in unserem Leben.

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