Montag, 23.06.2025

Der Traum

Heute Nacht hatte ich einen merkwürdigen Traum: Ich übernachtete mit meinem Mann in einer riesigen Hotelanlage.

In der Nacht lagen wir beide lange wach und so schlug mein Mann vor: "Lass uns doch ein bisschen durchs Hotel laufen." Gesagt, getan.

Wie ein Irrgarten kamen mir die langen sich immer wieder verzweigenden Flure vor. Und dann war mein Mann plötzlich verschwunden. Wie vom Erdboden verschluckt. Da stand ich nun, mitten in der Nacht, gar nicht richtig angezogen und ohne Handy. Nicht einmal unsere Zimmernummer hatte ich im Kopf. Ich fühlte mich hilflos und verloren.

Bevor ich in Panik ausbrechen konnte, wusste ich auf einmal ganz sicher: Mein Mann liebt mich, er wird mich suchen, und zwar so lange, bis er mich findet.

An diesem Punkt endete der Traum.

Als ich aufwachte, wurde mir bewusst: Da gibt es ja jemanden, der mich noch viel mehr liebt. Wenn ich mich in den Irrungen des Lebens verliere, wenn ich mich hilflos fühle, ist er da. Er wird niemals einfach verschwinden, einfach weg sein. Das darf ich wissen. Vor allem dann, wenn es Situationen gibt, in denen ich seine Nähe nicht spüre. Wenn ich mich von ihm entferne, geht er mir nach. Er sucht mich und bringt mich wieder da hin, wo mein Platz ist. Es ist mein himmlischer Vater, dem mein Leben gehört.

Was für ein überaus tröstlicher Gedanke! Niemand und nichts kann mich aus seiner starken Hand reißen.

Ich freue mich, dass mich dieser merkwürdige Traum daran erinnert hat und dass ich mit dieser Gewissheit in den neuen Tag starten darf.

Elisabeth Malessa

"Danke" an die Autorin

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3 Kommentare

  1. Liebe Frau Malessa,
    das ist wundervoll und wie Balsam für die Seele. Vielen Dank.
    Was für einen wunderbaren VATER im Himmel haben wir doch. 🙏🥰

  2. ich hatte einen ähnlichen Traum und wachte schweissgebadet auf.
    da ich mit verlustängste immer wieder zu tun habe,
    werde ich immer wieder ruhig,wenn ich weiss ,dass ich einen liebenden vater habe.

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