„Eigentlich“ habe ich gerade keine größeren Probleme in meinem Leben. Es ist alles soweit im grünen Bereich. Und trotzdem passiert es immer wieder – vor allem nachts –, dass sich kleine oder größere Alltagssorgen vor mir auftürmen wollen und in meinen Gedanken übermächtig werden. Sie lassen mich nicht mehr zur Ruhe kommen und nehmen mich regelrecht in Beschlag.
Umso dankbarer bin ich, dass mir dann oft Sätze aus bekannten Liedern in den Sinn kommen. „Aber der Herr ist immer noch größer …“ habe ich ja schon als Jugendliche gesungen und viele Male seither erleben dürfen.
Und dann das herrliche Lied: „… und ich hab alles in der Hand, kenn dein Leben ganz genau, ich weiß um alles, was du brauchst, Tag für Tag.“ Ja, wie wunderbar, dass da mein Vater im Himmel ist, der mich und mein Leben ganz genau kennt und alles, wirklich alles, in seiner großen, starken und mächtigen Hand hat!
„Denn du bist groß, ein Gott der Wunder tut, du bist Gott allein, weise mir den Weg oh Herr“, ist ein weiteres Lied, das mir dann in der Nacht oft einfällt.
Ich merke, wie gut es mir tut, mich während meiner Sorgengedanken auf Gottes Größe zu konzentrieren und dadurch nicht bei meiner eigenen Begrenztheit hängen zu bleiben.
Mit dem Lied „Bei einem Gott, der das Meer teilt, ist immer ein Weg …“ habe ich meine ganz eigene Geschichte, die ich während einer Afrikareise erlebt habe und ja auch schon für die Montagsgedanken aufgeschrieben habe. Und so könnte ich noch manches Lied aufzählen.
Ich bin dankbar, dass es Menschen gibt, die aus biblischen Wahrheiten so wertvolle Liedtexte machen. Und natürlich bin ich meinem Gott dankbar, der mich zur rechten Zeit an die Lieder erinnert und mich dadurch wieder zur Ruhe kommen lässt.

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