Sonntag, 16.08.2026

Lieder

in der Nacht

„Eigentlich“ habe ich gerade keine größeren Probleme in meinem Leben. Es ist alles soweit im grünen Bereich. Und trotzdem passiert es immer wieder – vor allem nachts –, dass sich kleine oder größere Alltagssorgen vor mir auftürmen wollen und in meinen Gedanken übermächtig werden. Sie lassen mich nicht mehr zur Ruhe kommen und nehmen mich regelrecht in Beschlag.

Umso dankbarer bin ich, dass mir dann oft Sätze aus bekannten Liedern in den Sinn kommen. „Aber der Herr ist immer noch größer …“ habe ich ja schon als Jugendliche gesungen und viele Male seither erleben dürfen.

Und dann das herrliche Lied: „… und ich hab alles in der Hand, kenn dein Leben ganz genau, ich weiß um alles, was du brauchst, Tag für Tag.“ Ja, wie wunderbar, dass da mein Vater im Himmel ist, der mich und mein Leben ganz genau kennt und alles, wirklich alles, in seiner großen, starken und mächtigen Hand hat!

„Denn du bist groß, ein Gott der Wunder tut, du bist Gott allein, weise mir den Weg oh Herr“, ist ein weiteres Lied, das mir dann in der Nacht oft einfällt.

Ich merke, wie gut es mir tut, mich während meiner Sorgengedanken auf Gottes Größe zu konzentrieren und dadurch nicht bei meiner eigenen Begrenztheit hängen zu bleiben.

Mit dem Lied „Bei einem Gott, der das Meer teilt, ist immer ein Weg …“ habe ich meine ganz eigene Geschichte, die ich während einer Afrikareise erlebt habe und ja auch schon für die Montagsgedanken aufgeschrieben habe. Und so könnte ich noch manches Lied aufzählen.

Ich bin dankbar, dass es Menschen gibt, die aus biblischen Wahrheiten so wertvolle Liedtexte machen. Und natürlich bin ich meinem Gott dankbar, der mich zur rechten Zeit an die Lieder erinnert und mich dadurch wieder zur Ruhe kommen lässt.

Du möchtest noch mehr Geschichten von Frauen hören, die ermutigen und Hoffnung machen? Dann komm am 26. September zum Lydia-Frauentag nach Marburg. Alle Informationen findest du hier.

Elisabeth Malessa

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4 Kommentare

  1. Danke für diesen Beitrag. Auch ich habe ein Lied was ich mir gerade in unruhigen Zeiten immer wieder sage....
    Bleibend ist dein Treu!
    Ich bin froh einen Glauben zu haben der mich durch schweren Zeiten trägt. Wenn alles fällt ER ist da! Er hält und schütz mich darüber bin ich dabkbar und froh.
    Liebe Grüße Helen

  2. Das dürfte ich heute Morgen noch erleben, als Gott mich beim Lesen des Psalms 145 an das Lied erinnerte "Ich will dich erheben, mein Gott und König", das wir vor Jahren im Freizeitchor einer Braker Freizeit lernten. Text und Melodie waren noch präsent und wurden mir neu zur Hilfe und Ermutigung.

  3. Ja genau, das darf ich auch immer wieder dankbar erfahren, dass mir Texte von bekannten (LOB-)Liedern helfen, mich von Gedanken, die mich nachts umtreiben, abzulenken. Meist ist es ja so, dass man eh nichts daran ändern kann, wenn einen diese Gedanken "in Beschlag nehmen", wie Elisabeth sagt.
    Das setzt natürlich voraus, dass man zumindest einige Verse von Liedern auswendig kennt. 🙂

  4. Liebe Frau Malessa,
    ich habe ähnliche Situationen auch schon öfter erlebt. Seit einigen Jahren bin ich keinen Tag und keine Nacht schmerzfrei und liege auch deshalb manchmal stundenlang wach. Dann wollen sorgenvolle Gedanken oft kein Ende nehmen. Wie gut sind dann solche trostvollen Lieder, die wir auswendig kennen und die die Sorgen weichen lassen. Welch wunderbare Geschenke sind das für uns! Wie dankbar können wir sein für die vielen wunderbaren Menschen, die diese Lieder geschrieben haben.
    Eine gesegnete Zeit uns allen.

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