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Das Immunsystem winterfest machenWie wir unsere Selbstheilungskräfte anregen und stärken können

Der Winter steht vor der Tür und damit die Erkältungszeit. Ein paar Tipps aus der Natur- und Kräuterheilkunde können dabei helfen, diese Zeit gut zu überstehen.

Tee aus der Apotheke Gottes
Aus Gottes reichhaltiger Schöpfung steht uns das ganze Jahr über etwas Natürliches zur Verfügung, das wir als pflanzliches Antibiotikum bezeichnen können. Unsere Vorfahren hatten keine Apotheke um die Ecke. Dafür wussten sie von der Kraft der Natur.
Holunder- und Lindenblüten sind besonders nützlich gegen Erkältung. Sie wirken als Tee zubereitet schweißtreibend, entzündungshemmend und fiebersenkend. Ein Löffel Honig und der Saft einer halben Zitrone machen den Tee auch für Kinder sehr lecker. Sie können auch Direktsaft von Holunder mit Apfelsaft, Wasser, Honig und Zitrone mischen. Es empfiehlt sich, den Direktsaft von Sanddorn als Vitamin-C-Spender im Winter vorrätig zu haben.
Thymian wurde früher neben Salbei als Antibiotikum der armen Leute bezeichnet. Eine alte Weisheit lautet: „Die nächste Grippe kommt bestimmt, doch nicht zu dem, der Thymian nimmt.“ Gerade bei entzündlichen Halsbeschwerden und Husten hilft dieser Tee bestens. Er wirkt entzündungshemmend, immunstärkend und desinfizierend. Um eine Tasse Tee aufbrühen, nehmen Sie einen Esslöffel getrocknete Teekräuter auf eine große Tasse heißes Wasser und lassen sie fünf bis sieben Minuten ziehen.

Vitaminreich ernähren
Verzichten Sie auf Zucker in jeder Form, denn Zucker schwächt die Immunabwehr. Auch Weißmehl und Milchprodukte machen der Verdauung zu schaffen. Besser ist es, frisches, leichtes und vitaminreiches Essen zu sich zu nehmen wie Salate, Gemüsesuppen, Smoothies oder ein Hühnersüppchen.
Wenn Sie sich etwas besonders Wertvolles gönnen wollen, mixen Sie sich einen Power-Smoothie. Nehmen Sie dazu zwei Pampelmusen, zwei Orangen, zwei frisch gepresste Zitronen sowie zwei Teelöffel Honig. Diesen Saft können Sie am Morgen als Start in den Tag oder als Mahlzeiten-Ersatz trinken – begleitet von reichlich Wasser.

Ausreichend trinken
Im Winter trinken viele Menschen zu wenig Wasser. Nun besteht der menschliche Körper zu siebzig Prozent aus Wasser und nicht aus Latte Macchiato. Deshalb ist es gut, auch und gerade im Winter darauf zu achten, täglich zwei Liter Wasser zu trinken. Dessen entgiftende und entschlackende Wirkung können wir besonders gut gebrauchen, wenn eine Erkältung droht. Sie können das Wasser auch warm, angereichert mit Zitronen- oder Ingwerscheiben, genießen.

Wertvolle Nasentropfen
Die häufige Anwendung von üblichen Nasentropfen kann über einen längeren Zeitraum die Darmflora stören. Besser sind selbst gemachte Nasentropfen. Sie können sie leicht herstellen, indem Sie dreißig Milliliter Olivenöl mit fünf Tropfen ätherischem Pfefferminzöl oder Teebaumöl vermischen und dann mit Wattestäbchen in die Nase geben.

In Bewegung bleiben
Auch wenn das Wetter zwischen Oktober bis März weniger dazu einlädt – bewegen Sie sich so viel wie möglich an der frischen Luft. Sie können es sich nicht leisten, fast ein halbes Jahr lang mit wenig Bewegung, frischer Luft und Sonnenlicht zu verbringen, da das Ihre Abwehrkräfte enorm schwächt. Schnappen Sie sich also gegebenenfalls Mann, Hund und Regenschirm zu einem halbstündigen täglichen Immunstärkungsgang.

Den Alltag entschlacken
Manchmal ist unser Leben sehr voll. Gerade die Advents- und Weihnachtszeit kann von Veranstaltungen, Erwartungen und vielem mehr vollgestopft sein. Gönnen Sie sich immer wieder Verschnaufpausen. Wenn Sie eine Grippe bekommen, müssen Sie sich ja auch die Zeit dafür nehmen. Dann ist es aber deutlich unangenehmer. Ich folge gern dem Spruch: „Zwischen eins und zwei hat meine Seele frei.“ Auch dem Abend verleihe ich etwas Ruhe. Um die Anspannungen des Tages ausklingen zu lassen, helfen mir Lesen, Singen oder was ich sonst ganz für mich machen kann. Nicht alle Veranstaltungen sind so wichtig, wie es mir erscheinen mag.

Wenn es im Hals kratzt
Womöglich können Sie durch Heiltees, Ruhe und Verzicht auf Zucker das Kranksein abwenden, wenn sich erste Symptome melden. Unterstützend wirkt ein Dampfbad mit Kamille, ein heißes Fußbad oder ein Vollbad mit Kräuterzusatz – von viel Wassertrinken begleitet. Dabei können Sie sich vorstellen, wie das virenbefallene Wasser in Ihnen durch frisches Wasser ausgetauscht wird. Gehen Sie davon aus, dass Sie Selbstheilungskräfte in sich haben, die den Prozess unterstützen.

Diese Tipps helfen Ihnen, mit den Heilkräften aus der Apotheke Gottes gut durch den Winter zu kommen.

Ruth Pfennighaus leitet zusammen mit ihrem Mann das „Ganzheitliche Gesundheitshaus“ in Marburg. Dieser Artikel erschien in LYDIA 4/2018.

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