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„Mein Stiefvater ist mein Held!“Interview mit Kim Walker-Smith

Sie ist es gewohnt, vor vielen Menschen auf der Bühne zu stehen und durch ihre Lieder Gott anzubeten: Kim Walker-Smith ist die Sängerin und Leiterin der Lobpreisband „Jesus Culture“. Im Juni 2015 hat sie in Nürnberg gesungen. Dort haben wir mit ihr gesprochen.

Kim, Sie wirken so gelassen und glücklich. Dabei hatten Sie es als Kind nicht leicht.

Ja, das stimmt. Meine Mama brachte mich zur Welt, als sie 19 Jahre alt war. Als ich vier war, haben sich meine Eltern scheiden lassen. Meine Mutter heiratete danach mehrmals. Daher hatte ich mehrere Stiefväter, einige davon haben mich nicht gut behandelt.

Aber dann kam der Mann in Ihr Leben, von dem Sie heute sagen: „Er hat meine Familie gerettet. Er ist unser Held.“

Ich war etwa zwölf Jahre alt, als meine Mutter George kennenlernte. Durch ihn veränderte sich unser Leben. Wir lebten zu dieser Zeit in einem Haus, das so heruntergekommen war, dass Pilze aus dem Fußboden wuchsen. Manchmal hatten wir kein Geld für Essen, also ging ich hungrig ins Bett. Ich trug nie neue Kleider und hatte kein eigenes Zimmer. Ich weiß wirklich nicht, warum George meine Mutter geheiratet hat – mit ihrer Vorgeschichte und uns fünf Kindern! Aber er hat sie geheiratet und uns damit gerettet. Er glaubte an Gott und vermittelte uns diesen Glauben. Es war sein Verdienst, dass wir in eine Kirchengemeinde gegangen sind. Er ist mit uns in ein richtiges Haus gezogen, in dem ich mein eigenes Zimmer bekam. Er hat uns neue Kleider gekauft. Ich musste nie mehr hungrig ins Bett gehen. Mein Leben änderte sich von Grund auf.
Und doch hatte ich die ersten Jahre Angst vor ihm, wegen meiner Erfahrungen mit den anderen Stiefvätern. Erst als ich erwachsen war, konnte ich eine starke Beziehung zu ihm aufbauen. Ich brauchte einfach Zeit, bis ich ihm vertrauen, ihn lieben und mein Herz wirklich für ihn öffnen konnte. Aber ich bin so froh, dass ich es geschafft habe, denn er war wirklich der Papa in meinem Leben. Und was für einer! Er ist der Grund, warum ich an Gott glaube. Ich würde nicht das tun, was ich tue, wenn er nicht in mein Leben gekommen wäre. (…)

Heute singen Sie bei den „Jesus Culture“-Konferenzen vor zehntausend Menschen. Das würden sich viele Frauen nicht trauen. Sind Sie eine mutige Frau?

Ich versuche, mutig zu sein! Wahrscheinlich macht es mich weniger nervös als andere, vor vielen Leuten zu stehen. Ich denke aber, dass ich als Lobpreisleiterin viel Mut brauche, mein Herz in der Anbetung zu öffnen – so anzubeten, wie ich es tun würde, wenn ich alleine wäre. Damit gebe ich ein Beispiel, wie Freiheit aussehen kann, wie Anbetung aussehen kann. Also bin ich mutig, denn ich wünsche mir, dass andere auch diese Freiheit erfahren.

Was bedeutet Anbetung für Sie persönlich, wenn Sie nicht auf der Bühne stehen?

Anbetung bedeutet, dass Jesus uns mit seiner Liebe beschenkt und dass wir auf diese Liebe antworten, indem wir ihm unsere Liebe schenken. Man braucht keine Band, um das zu tun. Man braucht keine Instrumente, keine Lieder. Es geht nur um die Beziehung mit Jesus. Anbetung bedeutet, dass ich Jesus sage, dass ich ihn liebe, und mich von ihm lieben lasse.

Kennen Sie auch Situationen, in denen Ihnen nicht danach zumute ist, Gott anzubeten?

Leider bin ich gerade im vergangenen Jahr durch so eine Zeit gegangen, als meine beste Freundin eine Fehlgeburt hatte. (…)

Der Text ist ein Auszug aus dem Interview in LYDIA 4/2015. Hier können Sie die Ausgabe bestellen.
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