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Liebe, die hinter die Maske schautSo war die echt.sein-Konferenz in Gießen

Welche Frau sehnt sich nicht danach, um ihrer selbst willen geliebt zu werden und alle Masken abzulegen? Wie das gelingen kann und welche Hilfen und Gefahren Masken in unserem Leben bergen können, das war das Thema der LYDIA-Konferenz „echt.sein“ am 26. Oktober 2019 in der Kongresshalle in Gießen. Mehr als 900 Frauen ließen sich durch tiefe Worte, gesungene Gebete und liebevoll vorbereitete Details beschenken.

„Wir glauben, dass die anderen ein perfektes Pinterest-Leben führen. Nur wir selbst schaffen es nicht!“ Es gab viel zustimmendes Nicken in den Reihen, als Referentin Sharon Garlough Brown darüber sprach, wie oft wir uns hinter Masken verstecken, um nicht verletzt zu werden. Mit ihrer Buchreihe „Unterwegs mit dir“ ist sie im deutschsprachigen Raum bekannt geworden. Ihre sanfte und nahbare Art machte es den Zuhörerinnen leicht, sich auf die Reise zu ihrem eigenen Innersten einzulassen. Die Pastorin bekannte, dass auch sie immer wieder Masken tragen würde, um sich vor Verletzungen zu schützen. Nur die bedingungslose Liebe Gottes könne dabei helfen, diese Masken abzulegen.
Um es gleich praktisch zu machen, forderte die Amerikanerin die Frauen auf, sich zu ihrer Nachbarin zu drehen und ihr zuzusprechen: „Du bist die Frau, die Gott liebt.“ Danach wurde es ein wenig kniffliger, denn anschließend sollte jede Frau zu ihrer Sitznachbarin sagen: „Ich bin die Frau, die Gott liebt!“
Wie eine gute Freundin schaffte es Sharon Garlough Brown, die tiefen Schichten des Herzens freizulegen, um dann ihre wichtigste Botschaft weiterzugeben: „Wenn du dich fragst, wie viel du wert bist, dann schau zum Kreuz!“ In Jesus würden wir die perfekte Liebe finden, die uns ehrlich vor ihm und anderen sein lässt.

Liebe, Zumba und eine echte Sis
Umrahmt wurden die Vorträge der LYDIA-Konferenz von Liedern von Sefora Nelson, der es hervorragend gelang, die Stimmung im Raum aufzufangen und die gesprochenen Botschaften musikalisch zu unterstreichen. Allein durch ihre Stimme und die Klavierbegleitung erzeugte sie wahres Gänsehautgefühl.
In den Pausen waren viele neugierig auf die neue Zeitschrift, die Redaktionsleiterin Ellen Nieswiodek-Martin in ihrer Begrüßung angekündigt hatte. Sis – ein christliches Magazin für Mädchen ab zwölf Jahren. Sis ist die Abkürzung von „Sister“ – „Schwester“ und soll Mädchen inspirieren und ermutigen, ihren Glauben an Jesus in ihrer Generation zu leben. Auch über zwei Projekte konnte man sich informieren, für die am Nachmittag gesammelt wurde. Bei „ShowYourLove“ stellen Frauen, die Opfer von Menschenhandel geworden sind, in Kambodscha und Indien Taschen und Accessoires her. Die „Villa Wertvoll“ von Bettina Becker und ihrem Team bringt in Magdeburg Kindern aus sozialen Brennpunkten Gottes Liebe durch Tanz, Musik und Theater näher. Bei der Sammlung kamen insgesamt 7.400 Euro zusammen.
Um eventuelle Müdigkeit nach dem Mittagessen zu vertreiben, brachte Fitnesstrainerin Kenia Iglesias die Kongresshalle durch eine Zumbaeinlage zum Beben. „Wer sagt, dass Christen langweilig sind, der hat ja keine Ahnung!“, rief sie in die Menge und erntete tosenden Beifall.

Her mit den Start-up-Gründerinnen!
Am Nachmittag inspirierte Bettina Becker durch ihre spritzige und kreative Art, Masken nicht nur als Gefahr zu sehen, sondern in manchen Situationen auch als Chance, um sich und andere zu schützen. „Masken sind herrlich“, erklärte sie und trug sich zur Verdeutlichung eine Anti-Stress-Maske aufs Gesicht auf. Gefährlich würde es dann, wenn wir vergessen, die Masken wieder abzunehmen. Ihre Ein-Frau-Darstellung von Jesus, dem Pharisäer Simon und der Frau, die Jesu Füße salbte, war ein besonderes Erlebnis. Sie ermutigte die Frauen, zu ihren Schwächen zu stehen – aber auch zu ihren Stärken. Ihr Satz: „Tut mir leid, ich kann das nun mal!“, erntete lachende Zustimmung. Die Theologin forderte dazu auf, Orte zu schaffen, an denen Menschen verletzlich sein, aber auch ihre Flügel ausbreiten können. „Und wenn du so einen Ort nicht hast, dann schaffe einen“, erklärte sie. „Werde eine Start-up-Gründerin!“
Zur sichtbaren Erinnerung, Masken abzulegen, gab es dann die Gelegenheit, eine Maske aus Papier mit all dem zu beschriften, was man vor Gott bringen wollte, und sie unter ein Kreuz zu legen. Im Tausch bekam man eine Spiegelkarte mit der Zusage aus 2. Korinther 3,18: „Wir alle stehen mit unverhülltem Gesicht vor Gott und spiegeln seine Herrlichkeit wider.“

Freundinnen fürs Leben
Inspiriert und beschenkt gingen die Teilnehmerinnen nach der Konferenz nach Hause. Doch viele von ihnen kamen am Abend wieder zum Konzert von Sefora Nelson. Die italo-schwäbische Sängerin brachte durch ihre authentische und witzige Art die Zuhörer zum Lachen und zum Weinen und ließ sie Gottes Liebe auf besondere Weise erleben.
Auf dieser Konferenz wurde deutlich: Wo Frauen zusammenkommen, da darf gelacht, geweint, getanzt, geholfen und gefeiert werden. Das passt zum Konzept der Zeitschrift LYDIA, die Frauen seit 33 Jahren ermutigt und ihnen in den Höhen und Tiefen des Lebens wie eine gute Freundin zur Seite steht.

Ein Video mit den Highlights des Tages finden Sie hier.

Saskia Barthelmeß
Veröffentlicht am 29. Oktober 2019

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2 Kommentare

Danke
für die super gute Zusammenfassung dieses gelungenen Frauentages. Obwohl ich keine Frau persönlich kannte, habe ich mich pudelwohl gefühlt. Mit einem gefüllten Liebestank bin ich wieder in meinen Alltag zurück gekehrt. Gott segne euch reichlich, für eure Liebesmüh...

Jutta Müller

Ich wäre so gerne dabei gewesen. Leider war ich an diiesem wunderbaren Tag noch im Urlaub und ich habe für euch im Gebet begleitet. Darum ist es für mich schön, dass ich diesen Bericht lesen durfte. Ich würde es gerne wenn es geht diese Veranstaltung hören....

Gisela Geus
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