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40 Tage ohne...Drei alternative Ideen für die Fastenzeit

Heute beginnt sie: die Fastenzeit. Fastenzeiten kennt man in allen Religionen.  Aber Fasten ist auch ohne einen religiösen Hintergrund in. Laut einer Umfrage der DAK halten immerhin 63 Prozent der Deutschen Fasten für sinnvoll. Fast drei Viertel der Befragten nehmen sich vor, dieses Jahr auf Alkohol zu verzichten. Auf Platz zwei und drei folgen Süßigkeiten- und Fernseh-Fasten. Unter dem Begriff „Detox“ (engl. für entgiften, entschlacken) hat sich in den letzten Jahren ein neuer Trend zum Verzicht entwickelt. Dabei geht es vielen vor allem darum, dem Körper etwas Gutes zu tun, sich gesünder zu ernähren und abzunehmen. Aber auch ethische Beweggründe spielen für manche eine Rolle. Sei es der Verzicht auf Fleisch oder Plastik – die Fastenzeit bietet sich an, um das eigene Konsumverhalten zu überdenken.

Doch warum fasten Christen?

Die Fastenzeit, das sind die sieben Wochen vor Ostern. Seit dem 4. Jahrhundert gilt diese Zeit in der Kirche als Vorbereitung auf das Osterfest. Diese Zeitspanne erinnert an biblische Überlieferungen, denen zufolge Jesus laut dem Lukas-Evangelium 40 Tage fastend und betend in der Wüste verbracht hat.
Zwischen Aschermittwoch und Ostersonntag liegen allerdings nicht 40 Tage, sondern 45. Dass traditionell von 40 Tagen geredet wird, hat seine Ursprünge in einer Entscheidung von Papst Gregor des Großen im 6. Jahrhundert: Er sah die Sonntage nicht als Fastentage im christlichen Sinne und beschloss, den Beginn der Fastenzeit auf den Mittwoch vorzuverlegen, damit die Zeitspanne von 40 Fastentagen eingelöst werden konnte. So kam der Aschermittwoch zu seiner Bedeutung.
Die Fastenzeit soll eine Zeit der Buße und der Besinnung sein. Der bewusste Verzicht verhilft zu einem Blickwechsel: weg von den eigenen Bedürfnissen, dem eigenen Wollen, den eigenen Aktionen, hin zur inneren Ruhe und Hören auf Gottes Reden. Protestanten sprechen von der „Passionszeit“, also der Leidenszeit. Vom Leiden sind wir weit entfernt, wenn wir auf Schokolade oder Wurst verzichten. Aber durch den Verzicht kann eine neue Haltung eingenommen werden zu dem, was wir als selbstverständlich ansehen. Die Fastenzeit dient als Anlass, das eigene Leben zu überdenken und sich neu auf Gott auszurichten.

Wir haben drei alternative Ideen für die Fastenzeit zusammengestellt:

  • Social-Media-Fasten: Facebook, Instagram und Co. können viel Zeit fressen. Außerdem sind wir ständig mit dem vermeintlich schönen Leben anderer konfrontiert. Doch vergleichen tut uns nicht gut. Wagen Sie den Versuch, auf soziale Medien zu verzichten. Die Zeit könnten Sie für ein Buch nutzen, das Sie schon immer lesen wollten oder um sich einmal intensiv mit einem biblischen Thema zu beschäftigen.
  • Shopping-Fasten: Die meisten von uns haben einen gut gefüllten Kleiderschrank. Freuen Sie sich an dem, was Sie haben. Probieren Sie neue Kombinationen aus und verzichten Sie darauf, neue Kleidung zu kaufen.
  • Negativ-Reden-Fasten: Sei es das Lästern über die Kollegin oder das Meckern über die lange Schlange im Supermarkt. Wir reden häufig negativ. Machen Sie in Ihrer Familie oder unter Freunden doch mal ein „Stopp“-Signal aus, wenn jemand von Ihnen schlecht redet. Entscheiden Sie sich bewusst, Positives auszusprechen. Loben und danken Sie Gott. Vielleicht freut sich Ihre Kollegin mal über ein nettes Kompliment?

Julia Schlicht

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