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Hadassa - Im Schatten Roms

Roman.

Römische Legionäre zerstören 70 n. Chr. Jerusalem. Die junge Judenchristin Hadassa überlebt als einzige und wird als Sklavin nach Rom verschleppt. Sie landet in der reichen Familie der Valerianer. Als Dienerin der verwöhnten Julia lernt sie die römische Gesellschaft mit ihrem Luxus, ihren Intrigen und ihrer Hoffnungslosigkeit kennen.

Doch sie findet auch Liebe und Anerkennung bei ihren neuen Herren - besonders bei Marcus, dem Sohn des Hauses. Und sie stößt auf andere Christen, die sich heimlich im Untergrund treffen. Hadassa schließt sich ihnen an - und bringt sich damit in höchste Gefahr ...

Die sprachlich überarbeitete und erweiterte Neuauflage des Bestsellers von Francine Rivers. Und gleichzeitig der erste Band der Trilogie rund um die Christen der ersten Stunde.

Band 2: Rapha - Die Tore von Ephesus (Nr. 816891)
Band 3: Atretes - Flucht nach Germanien (Nr. 816892)
  • Nr. 816890
  • · Gebunden, 13,5 x 21,5 cm, 480 Seiten
  • · 06/2013
  • · Gerth Medien
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Francine Rivers
Hadassa - Im Schatten Roms (eBook)
Nr. 5516890
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  • „Dieses Buch hat mich von Anfang an gefesselt. Die Autorin versteht es vortrefflich, den Leser zu packen. Und der Glaube der Titelfigur Hadassa fordert heraus, den eigenen Glauben zu hinterfragen.“ Leserstimme
  • „Der Roman zeichnet ein exzellentes Zeitgemälde von Rom und Ephesus. Er ist spannend geschrieben und hat mich schnell in seinen Bann gezogen. Der Oberflächlichkeit Roms steht der Ernst des Glaubens von Hadassa gegenüber. Die überzeugendsten Stellen des Buches sind die Gespräche von Hadassa mit anderen Christen. Sie bauen nicht nur Hadassa auf, sie haben auch mich zum Nachdenken und Durchdenken angeregt.“ Elfi Kraft, Arbeitsgemeinschaft christlicher Rezensenten
  • „Francine Rivers gehört ohne Zweifel zu den besten Erzählerinnen unserer Zeit.“ Debbie Macomber, Bestseller-Autorin
  • „Spannend, tiefgründig und bewegend.“ kiras-buecherwelt
  • „Eine absolute Leseempfehlung für alle, die sich gerne einmal in eine historische Epoche entführen lassen wollen“ lovelybooks

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ohne Angabe, 29.12.2013

Dieses Buch fesselt wirklich. Man wird mit hinein genommen, in das Leben der ersten Christen während der Christenverfolgung. Es ist eine gute Mischung aus geschichtlichen Hintergründen und Liebe. Gleichzeitig wird man durch die inneren Kämpfe der Christin Hadassa im eigenen Glauben herausgefordert.

D. Bitsch, 21.02.2014

„Hadassa“ von Francine Rivers:

 

Das Buch Hadassa versetzt uns zurück in die Zeit der ersten Christen. Hadassa selbst hat Jesus nicht persönlich kennengelernt, aber ihr Vater wurde als Junge, nachdem er gestorben war, von Jesus auferweckt.

So erlebt sie in ihrer Kindheit, wie ihr Vater allen Menschen von diesem Messias und Retter erzählt – egal was es ihn kostet. Sie erlebt hautnah die Plünderung und Zerstörung Jerusalems durch die Römer mit und den Tod ihrer gesamten Familie. Sie selbst wird als Sklavin nach Rom verkauft, verliert aber bei all dem ihren Glauben nicht. Es ist beeindruckend, wie sie menschlich gesehen alles verliert, aber demütig und vertrauensvoll an Jesus, ihrem Retter festhält. Sie ehrt Gott, indem sie ihren Eigentümern von Herzen und in seiner Liebe dient, was nicht immer einfach ist. Dennoch lässt sie sich nicht beirren und wird immer mutiger in ihrem Bekenntnis, das letztendlich ihr Leben bedroht. Ihre Eigentümer liegen ihr ehrlich am Herzen und deren Verlorenheit macht sie immer entschlossener. Mit der Kraft Gottes besiegt sie ihre Angst und nimmt den Preis dafür bewundernswert in Kauf.

Ein fesselnder und beeindruckender Roman, der Vorfreude auf den nächsten Band weckt und den man nicht aus der Hand legen möchte.

ohne Angabe, 26.10.2014

Hadassa ist eine junge Judenchristin, die bei der Zerstörung Jerusalems ihre komplette Familie verliert und als Sklavin an eine reiche Familie in Rom verkauft wird. Dort kommt sie mit dem prunkvollen Leben der Reichen und Schönen in Kontakt und lernt gleichzeitig neben den ganzen Ränkespielen auch die Hoffnungslosigkeit und innere Verzweiflung ihrer Herren, insbesondere ihrer Herrin Julia kennen. Gleichzeitig verliebt sie sich in Markus, Julias Bruder. Doch Hadassa muss aufpassen, denn als Christin ist ihr Leben in großer Gefahr.

 

Die Grundidee der Geschichte gefällt mir sehr gut. Der Leser erhält Einblicke in das Leben einer Sklavin der damaligen Zeit und ebenso auch in das grausame Schicksal der Gladiatoren in Rom, die einerseits von Ruhm überhäuft wurden, andererseits ständig einen Kampf ums Überleben führen mussten. Ebenso erhält der Leser auch interessante Einblicke in das Denken der damaligen Zeit, wobei ich mir da immer wieder die Frage gestellt habe, ob die Lebensphilosophie tatsächlich damals so war. Viele Dinge erschienen mir zu modern und da hätte ich mir durchaus am Ende des Romans in einem Nachwort noch mehr sachliche Informationen gewünscht.

 

Mit den Charakteren bin ich gar nicht warm geworden. Hadassa ist mir etwas zu glatt vorgekommen. Ihre einzige Sorge in diesem Buch ist die, dass sie ihren Herren nicht genug von Jesus erzählt. Als überzeugte Christin nehme ich ihr auch diese Sorge ab, aber ich hätte mir dennoch mehr Ecken und Kanten bei ihr gewünscht und sei es, dass mehr geschildert wird wie sie sich überwinden muss, der verwöhnten Julia jeden Wunsch von den Augen abzulesen. Stattdessen wird Hadassa nur als devote Dienerin dargestellt, die nur den sehnlichen Wunsch hat, ihrer Herrin zu dienen. Darin wird sie zwar für ihre Herren zu einem leuchtenden Vorbild, aber ich hätte mir hier doch wenigstens noch ein paar mehr der inneren Kämpfe gewünscht.

 

Auch mit den anderen Charakteren bin ich nicht wirklich warm geworden. Julia hätte ich das gesamte Buch über am liebsten gepackt und geschüttelt und mit Markus konnte ich auch nicht wirklich etwas anfangen. Auch er war mir irgendwie zu glatt und ich konnte ihn irgendwie nicht wirklich greifen. Der Charakter, der mir noch am ehesten gefallen hat und der für mich noch am authentischsten geschildert wurde, war Atretes, der Gladiator - auch wenn ich seine Geschichte den größten Teil des Buches eher langweilig fand und mich fragte, wie sie in das Buch hineinpasst. Das änderte sich aber dann im letzten Drittel des Buches.

 

Der Großteil des Buches plätschert so vor sich hin. Ab und zu gibt es ein wenig Spannung, aber größtenteils ist sie nur wenig vorhanden. Erst gegen Ende nimmt sie mehr zu.

 

Auch wenn mich die Charaktere, der Handlungsverlauf usw. nicht überzeugt haben, haben mir doch die Grundidee, die Geschichte von Atretes und gerade die Spannung im letzten Teil des Buches gut gefallen. Daher gibt es für das Buch aufgerundete 3 Sterne (eigentlich 2,5).

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