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Birgit Weiß

Von Tank- und Dankstellen

Immer wieder überrascht mich Gott mit kleinen Alltagswundern, in denen mir die Augen für seine geniale Schöpfung neu geöffnet werden. Darin tritt seine unendliche Kreativität zutage. Zum Beispiel, wenn mir ein Schwarm gelber Zitronenfalter über den Weg flattert und dann vor mir anhält, um über unserer Wiese einen Tanz zu veranstalten. Oder wenn mein Blick vom goldgelb glänzenden Maisfeld, das vom Waldrand aus fast bis an den Gartenzaun reicht, angezogen wird. Dann bleibe ich stehen, um den Ähren zuzusehen, wie sie sich im Wind geschmeidig hin- und herbewegen.

Wenn ich auf dem Weg zur Garage plötzlich vom Duft meiner Muttertags-Rose überwältigt werde, halte ich ebenfalls kurz inne. Waren die Blüten nicht gestern noch alle geschlossen? Ich komme einfach nicht daran vorbei, ohne kurz anzuhalten und zu staunen. Und während ich so staune und schnuppere, kommt meine Tochter vorbei und macht ein Mutter-Tochter-Blütenpracht-Foto, um den Augenblick festzuhalten.

In solchen Momenten denke ich: Wie schön das Leben doch sein kann, wie unbeschwert! Was nicht heißt, dass das bei mir ein Dauerzustand wäre. Nein, es gab auch schon viele dunkle Tage in meinem Leben. Aber gerade deswegen bin ich umso dankbarer für die kleinen Staun-Momente, in denen ich mich über Gottes Alltagswunder so richtig freuen kann.

Staunen und Auftanken ist wichtig fürs Leben. Die Seele dürstet nach Energiespendern, braucht immer wieder neuen Ansporn. Und dafür bietet Gott uns in seiner Schöpfung viele Gelegenheiten – Tankstellen, die gleichzeitig auch immer Dankstellen sind. Es ist so erfrischend zu sehen, wie kräftig blau der Himmel doch ist, wie saftig grün die Wiesen und Wälder, wie berauschend die Farben von Blumen, Obst- und Gemüsesorten. Viele Songschreiber, Dichter und Maler liefern den Beweis, dass man, durch derartige Schönheit inspiriert, selbst kreativ werden kann!

Darin übt sich auch unser Nachwuchs im Sandkasten bereits kräftig. Wenn ich die kleinen Baumeister dabei beobachte, wie konzentriert sie mit Schaufel und Eimerchen zugange sind, kann ich das feststellen. Und so ganz nebenbei entdecke ich, dass sich in den kleinen, putzigen Gesichtern – schon wieder – die Vielfalt göttlicher Ideen spiegelt. Tank- und Dankstellen soweit das Auge reicht. Haben Sie sie heute schon entdeckt?

Birgit Weiß
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Alltagswunder

Gott handelt – nicht immer so spektakulär, wie wir es vielleicht erwarten, manchmal nur ganz leise und unaufdringlich. Doch wenn er es tut, ist es immer ein Wunder, das alles verändern kann.

Auf unserem Blog „Mein Alltagswunder“ erzählen Lydia-Autorinnen von diesen wunder­baren, kleinen Momenten mit Gott, die ihren Alltag erhellt haben.

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