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Stefanie Funk

Regengebete

Regen. Allein das Wort weckt bei vielen Menschen negative Assoziationen. Ich denke dabei an graue Landschaften, Kälte, durchnässte Füße und schmutzige Straßen. Doch vor zwei Jahren sollte ich in Israel eine ganz neue Seite daran entdecken.

Immer wieder hörte ich in den israelischen Medien von einer historischen Trockenheit, die schon seit etwa fünf Jahren anhält. Der Wasserspiegel des See Genezareth sank immer weiter unter die rote Linie. Für die Bevölkerung hatte das verheerende Folgen: Wenn das Wasser einen bestimmten Punkt erreicht hat, darf es nicht mehr abgepumpt werden.

Für mich schien alles normal zu sein. Ich konnte die Zeit in der Sonne am Strand genießen und viele Ausflüge machen. Eine Freundin, die in Israel aufgewachsen ist, war allerdings völlig niedergeschlagen, denn sie machte sich viele Gedanken um den ausbleibenden Regen. So fingen wir an, täglich für Regen zu beten. Als wir an Simchat Torah, dem letzten jüdischen Feiertag vor dem Laubhüttenfest, mit einer Gemeinde feierten, wurde im Gottesdienst ebenfalls für Regen gebetet. In Deutschland hätte ich wohl eher für Sonnenschein gebetet.

Dann geschah das Wunder: Wenige Stunden später begann es zu regnen! Für uns war das kein Grund schon aufzuhören – wir beteten immer wieder für ausreichend Regen für das Land. Meine Freundin erhielt jeden Morgen einen Anruf ihres Vaters, der uns über den aktuellen Wasserstand im See Genezareth informierte. Zentimeter für Zentimeter stieg der Pegel. Als der See schließlich um 2,80 m gestiegen war, feierten wir mit unseren Arbeitskollegen ein kleines Fest. Es stellte sich heraus, dass sogar der Landwirtschaftsminister dazu aufgerufen hatte, für Regen zu beten.

Wenn ich daran zurückdenke, wird mir bewusst, wie wertvoll Regen wirklich ist. Er ist ein Segen, der uns und der Schöpfung Leben bringt. Er bewahrt uns vor „Wüstenzeiten“. Also will ich für jeden Tropfen dankbar sein, der auf mich herunterfällt.

„Denn ich gieße Wasser auf das durstige Land und Ströme auf das ausgetrocknete Feld. Ja, ich gieße meinen Geist über euren Nachkommen aus, mit meinem Segen überschütte ich eure Kinder.“
Jesaja 44,3

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Gott handelt – nicht immer so spektakulär, wie wir es vielleicht erwarten, manchmal nur ganz leise und unaufdringlich. Doch wenn er es tut, ist es immer ein Wunder, das alles verändern kann.

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