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Esther Lieberknecht

Noch bevor wir beten

Nun wohnen wir schon drei Jahre in einem Hochhaus mit zwölf Stockwerken. Im Vergleich zu den Wolkenkratzern der USA ist das nicht viel. Für uns reichen neun Stockwerke, genießen wir doch den Ausblick auf die Berge in der Ferne. Doch einen Nachteil hat unsere Wohnung: Es fehlt eine Garage. Stellplätze gibt es nur wenige, so kann es schon vorkommen, dass wir abends nur noch einen Parkplatz in der näheren Umgebung finden. Manchmal ist es lästig, im Sommer ins glühend heiße Auto einzusteigen, oder im Winter das Eis vom Autofenster kratzen zu müssen. Aber wir können ja nicht alles haben, was wir uns wünschen. So haben wir uns damit abgefunden und die Situation angenommen.

Ab und zu, wenn wir auf Parkplatzsuche sind, sagen wir uns trotzdem: „Ach, es wäre doch gut eine Garage zu haben!“ Ganz in der Nähe gibt es eine Anlage mit mehreren Garagen. Wir haben wir uns in Gedanken schon ausgemalt, welche Garage wir wählen würden, wenn wir eine mieten könnten. Es wäre die ganz vorne links, direkt zum Hineinfahren. Aber wer würde schon so eine Garage hergeben, wenn er sie einmal besitzt oder gemietet hat?

Vor wenigen Monaten stellte mein Mann unser Auto vor dieser Garage ab und bemerkte, dass dort jemand war. Er fragte nach, wem diese Garage gehört und ob sie vermietet wird. Da erfuhr er, dass der jetzige Mieter die Garage zu Jahresende zurückgeben würde. Mein Mann bat darum, dem Vermieter doch unsere Adresse zu geben. Nach dieser Begegnung dachten wir nicht mehr an die Garage. Kurz vor Weihnachten kam dann zu unserer Überraschung ein Anruf, ob wir noch Interesse an der Garage hätten, sie wäre jetzt zu vermieten. Sicher hatten wir Interesse! So konnten wir unsere Wunschgarage zum Jahresanfang mieten.

Als wir das erste Mal unser Auto in der Garage abstellten, staunten wir über so viel Fürsorge Gottes. Uns ist etwas zugefallen, wofür wir nicht einmal gebetet hatten. Uns wurde deutlich, dass unser Vater im Himmel unsere Gedanken kennt, mehr als wir ahnen und noch bevor wir beten. Wir können nur noch Danke sagen und staunen über einen Gott, der sich selbst um Garagen kümmert.

 

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1 Kommentar

Danke für den Bericht und alle Ermutigung, die darin steckt!

Tina
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Alltagswunder

Gott handelt – nicht immer so spektakulär, wie wir es vielleicht erwarten, manchmal nur ganz leise und unaufdringlich. Doch wenn er es tut, ist es immer ein Wunder, das alles verändern kann.

Auf unserem Blog „Mein Alltagswunder“ erzählen Lydia-Autorinnen von diesen wunder­baren, kleinen Momenten mit Gott, die ihren Alltag erhellt haben.

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