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Birte Rottmann

Musik statt Stille

Schon wieder Samstag. Gestern haben wir uns tatsächlich über den Regen am Morgen gefreut! Dass uns das hier im „verregneten“ Siegerland mal passieren würde, hätten wir auch nicht gedacht ... Aber heute kommt die Sonne wieder hervor und verspricht uns ein warmes Frühlingswochenende.

Ich stehe recht früh auf, um Zeit mit Gott zu verbringen. Dazu hole ich meine Bibel und meinen Schreibkram. Dann zünde ich Kerzen an und beginne, mit ihm zu reden. Schon beim zweiten Satz, in dem ich ihm dafür danke, dass er unser Licht ist, fällt mir unser Trauspruch ein: 

„Der Herr ist mein Licht und mein Heil; vor wem sollte ich mich fürchten? Der Herr ist meines Lebens Kraft; vor wem sollte mir grauen?“ (Psalm 27,1)

Im gleichen Moment durchfährt mich der Wunsch, ans Klavier zu gehen und diese Worte mit Musik zu unterlegen. Und so entsteht in wenigen Minuten ein kleines Lied; ohne dass ich mich besonders angestrengt oder an harmonischen Spitzfindigkeiten gebastelt hätte. Melodie, Akkorde und Text sind einfach gehalten, kein anspruchsvolles Niveau – nur eine Momentaufnahme des Trostes, den Gott mir durch diesen Text schenkt. Ich singe und spiele es immer wieder, die Musik hüllt mich in Geborgenheit ein, und obendrein macht es mich glücklich, dass durch mich etwas Neues entstanden ist!

Und trotzdem habe ich ein Fünkchen schlechtes Gewissen: Das war aber doch jetzt keine ‚richtige’ Stille Zeit?! Doch, vermutlich war es das! Ich bin zur Ruhe gekommen, habe mit Gott gesprochen – wenn auch hauptsächlich durch die Musik – habe mich eingehend mit einem Bibeltext beschäftigt, und vielleicht wird Gott damit sogar noch andere segnen! Daher glaube ich: Diese (gar nicht so) stille Zeit war goldrichtig!

Birte Rottmann ist Autorin des Buchs „Mehr als fromme Sprüche“ (Shaker Media). Das Lied zum Psalm gibt es zum Anhören auf YouTube.

 

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1 Kommentar

Ìch danke Birte für Ihren Beitrag er ist sehr mutmachend vielen Dank

Carmen Wessolowski
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