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INFOS

Carolin Schmitt

Kleines oder großes Wunder?

Vor einigen Jahren wurde bei mir eine Autoimmunerkrankung diagnostiziert sowie ein „kalter“ Knoten an der Schilddrüse. Seit diesem Zeitpunkt steht eine jährliche Kontrolluntersuchung mit Ultraschall in meinem Kalender, da dieser Knoten überwacht werden muss. Er könnte sich vergrößern oder zu einem Tumor entwickeln und müsste dann operativ entfernt werden.

Jedes Jahr, kurz vor dem Termin, machen sich Sorgen und Ängste in mir breit, obwohl ich genau weiß, dass Gott mich durch alle Situationen trägt und ich ihm hundertprozentig vertrauen kann. Trotzdem kann ich wirre Gedanken wie „Was ist, wenn die Ergebnisse dieses Mal nicht in Ordnung sind?“ nicht komplett aus meinem Kopf streichen.

Vor wenigen Tagen stand wieder einmal der besagte Termin in meinem Kalender und ich machte mich auf den Weg zur Ärztin. Mit einem etwas mulmigen Gefühl fuhr ich zur Arztpraxis, betete und hoffte inständig, dass an meiner Schilddrüse alles unverändert ist, wie in den letzten Jahren auch. Wie gewohnt führte die Ärztin die Ultraschalluntersuchung durch, nahm die Messungen des Knotens vor und wiederholte dies mehrmals. Warum braucht sie heute so lange?, schoss es mir durch den Kopf. Und warum misst sie alles dreimal nach? Irgendwie war alles anders als bei den vergangenen Terminen und ich konnte die Situation nicht so richtig einschätzen.

Nachdem die Untersuchung beendet war, schaute die Ärztin meine Daten und den Krankheitsverlauf am Computer genau an und erklärte: „Ihr Knoten ist um die Hälfte geschrumpft, von 2,6 cm auf 1,3 cm. Ich habe mehrfach nachgemessen, weil ich es nicht glauben wollte. Das kommt sehr selten vor, dass ein Knoten schrumpft, und warum das geschieht, kann ich Ihnen auch nicht sagen. Auf alle Fälle ist das der bestmögliche Verlauf, den man sich wünschen kann.“

Ich freute mich riesig, war unendlich dankbar und erleichtert. Dieses scheinbar kleine Wunder von 1,3 cm Minimierung war für mich ein großes Wunder! Ein Wunder, das mir wieder einmal zeigte, wie gut unser Schöpfer alles unter Kontrolle hat und dass ich ihm oftmals viel zu wenig zutraue.

Etwas beschämt fielen mir die Worte aus Johannes 16,24 ein: „Bis jetzt habt ihr noch nichts in meinem Namen erbeten. Bittet nur – ihr werdet es bekommen. Und dann wird eure Freude vollkommen sein.“ Warum vergesse ich im Alltag so oft, mit allen Bitten zu Jesus zu kommen und meine Sorgen abzugeben? Ich will darauf vertrauen, dass er kleine und große Wunder schenken kann, wann immer er will.

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1 Kommentar

Wow. Das ist für mich Gottes wirken.
Alles Gute.

Astrid
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Alltagswunder

Gott handelt – nicht immer so spektakulär, wie wir es vielleicht erwarten, manchmal nur ganz leise und unaufdringlich. Doch wenn er es tut, ist es immer ein Wunder, das alles verändern kann.

Auf unserem Blog „Mein Alltagswunder“ erzählen Lydia-Autorinnen von diesen wunder­baren, kleinen Momenten mit Gott, die ihren Alltag erhellt haben.

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