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INFOS

Ingrid Kastirr

Hilfe in Krankheitsnot

Unser Sohn war etwa vier Jahre alt, da bemerkte ich auf seinem Rücken ein linsengroßes Muttermal. Kurz darauf bildete sich ein kleineres daneben. Zunächst dachte ich nichts Besonderes, wurde aber aufmerksam, als im Urlaub der ganze Junge braun wurde – nur um die beiden Muttermale herum blieb ein münzgroßer heller Fleck.

Der Hautarzt schickte uns zur Uni-Klinik. Am Morgen bevor wir losfuhren, beteten wir, Gott möge alles in seine Hände nehmen und wohlmachen. Die Oberärztin meinte: „Die beiden Muttermale sind hart, das ist kein gutes Zeichen. Wir müssen sie wegschneiden." Sie sah mich an und fragte: „Ist der Kleine ängstlich?" Als ich bejahte, meinte sie: „Dann warten wir noch etwas damit!" und gab uns einen Termin in vier Wochen.

Zu Hause erzählte ich meinem Mann die ganze Sache. „Dann wollen wir Gott bitten, dass er in vier Wochen Wartezeit ein Wunder tut!", sagte er. Ich beobachtete in der folgenden Zeit die beiden Muttermale und staunte: Sie wurden tatsächlich immer kleiner! Eines Tages waren sie ganz verschwunden. Nur die helle Hautstelle ist geblieben. Noch heute, wenn die Frau meines Sohnes die Stelle im Sommer mit Sonnencreme einreibt, denken sie an das Wunder Gottes.

Ein anderes Mal bekam unsere Tochter Sabine eine unheimliche Krankheit, als sie etwa zehn Jahre alt war. Sie hatte sehr starken Husten, hohes Fieber, geschwollene Drüsen und einen roten Hals. Der erfahrene Hausarzt wusste auch nicht, was das war. Er kam alle paar Tage und schaute nach ihr.

Sie konnte nichts essen, nur trinken. Nach einiger Zeit ging es ihr so schlecht, dass ich sie im Bett beim Husten stützen musste, weil sie nicht mehr sitzen konnte. Auf die Idee, sie ins Krankenhaus zu bringen, kamen weder der Arzt noch wir – damals vor 45 Jahren war vieles anders als jetzt.

Ich versorgte und pflegte das kranke Kind Tag und Nacht. Nach etwa einer Woche war ich am Ende meiner Kraft. Ich sagte zu unseren anderen Kindern: „Lasst uns zusammen etwas singen!" Sie holten die Gitarre, wir setzten uns an Sabines Bett und sangen Loblieder bis wir müde waren. Am Ende sagte Sabine mit schwacher Stimme: „Mama, ich hab Hunger!" Sie aß ein winziges, walnussgroßes Stückchen Brot und wir waren alle ganz glücklich darüber. Von diesem Augenblick an ging es aufwärts.

Ich bin dem Herrn sehr dankbar, dass er unsere Kinder zu jeder Zeit im Blick hat und für ihre Gesundheit sorgt.

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Diese Erlebnisse machen Mut und Hoffnung. Sie zeugen von der Liebe und Größe unseres himmlischen Vaters. Gott hat schon zu Zeiten von Mose bewahrt, Jesus hat vor 2000 Jahren Wunder getan und wir dürfen und sollen auch heute darum bitten und an Heilung glauben. Unsrem HERRN ist nichts unmöglich.
Lasst uns im Gebet verbunden alles vor ihn bringen und ihm danken.

Der Autorin möchte ich ebenfalls Danke sagen, dass sie uns von den göttlichen Wundern an ihren Kindern erzählt und damit Vertrauen in den HERRN und Zuversicht gestärkt hat.

Birgit
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Alltagswunder

Gott handelt – nicht immer so spektakulär, wie wir es vielleicht erwarten, manchmal nur ganz leise und unaufdringlich. Doch wenn er es tut, ist es immer ein Wunder, das alles verändern kann.

Auf unserem Blog „Mein Alltagswunder“ erzählen Lydia-Autorinnen von diesen wunder­baren, kleinen Momenten mit Gott, die ihren Alltag erhellt haben.

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