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Olga Eberhardt

Die wichtigste Entscheidung aller Zeiten

Vor ein paar Jahren ist unsere gemütliche Drei-Zimmer-Wohnung für uns vier zu klein geworden und wir haben uns auf die Suche nach etwas Größerem gemacht. Schon bald konnten wir uns ein passendes Haus zum Kaufen anschauen. Schön und teuer. Für unsere Verhältnisse sehr teuer. 

Zum Überlegen hatten wir zwei Wochen lang Zeit und wir fingen an, fleißig zu beten. Sehr oft betete ich allein und sprach immer wieder: „Herr, bitte hilf uns die richtige Entscheidung zu treffen, sie ist ja so wichtig.“ Dieser Satz drehte sich unaufhörlich in meinem Kopf und ich betete mit diesen Worten weiter. 

Die Tage vergingen, die zweite Woche war schon beinahe zu Ende und wir waren immer noch unentschieden. Am letzten Tag ging ich morgens auf die Knie und betete erneut: „Herr, das ist so eine wichtige Entscheidung …“ Und dann vernahm ich eine wunderbare Stimme, sanft und liebevoll, ohne Vorwurf und trotzdem voller Macht: „Die wichtigste Entscheidung wurde schon für dich getroffen.“

Vor meinem inneren Auge stand Jesus im Garten Gethsemane, auf den Knien, in vollem Bewusstsein, was auf ihn zukommt, ringend und kämpfend im Gebet zu seinem Vater. Mit seinen Worten „dein Wille geschehe“ hat er für mich und für alle Menschen die wichtigste Entscheidung aller Zeiten getroffen. Da ging es nicht um eine Bleibe oder eine Finanzierung, da ging es um Leben und Tod in der Blüte seines Lebens. Und Jesus hat sich für den qualvollen Tod entschieden, damit ich hoffen, glauben und leben kann, damit ich den Zugang zu Gott und dem ewigen Leben habe. 

Ich befand mich immer noch auf den Knien, nachdenklich und dankbar. Vor lauter irdischer Nichtigkeit habe ich das Wichtigste fast übersehen. Vergib mir, Herr. Als ich aufstand, kamen mir Worte aus einem alten Lied in Erinnerung: „Dort auf Golgatha stand einst ein altrauhes Kreuz ....“

Seit diesem Tag danke ich Jesus jeden Morgen für seine Entscheidung, die mutigste und wichtigste Entscheidung aller Zeiten, die ich selbst niemals hätte treffen können. Wo wäre ich heute, wo wären wir heute, wenn Jesus sich damals nicht überwunden hätte?

„Schätzen werd‘ ich das altrauhe Kreuz ...“

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Alltagswunder

Gott handelt – nicht immer so spektakulär, wie wir es vielleicht erwarten, manchmal nur ganz leise und unaufdringlich. Doch wenn er es tut, ist es immer ein Wunder, das alles verändern kann.

Auf unserem Blog „Mein Alltagswunder“ erzählen Lydia-Autorinnen von diesen wunder­baren, kleinen Momenten mit Gott, die ihren Alltag erhellt haben.

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